Sommer kommt
Gratis bloggen bei
myblog.de

Ich

Ich befinde mich in einer Phase. Das tut man ja so ab und zu, viele lassen ihre Phasen auch ganz medienwirksam auf Instagram, Facebook, Twitter o.Ä examinieren.
Das möcht ich nicht.

Da ich aber manchmal einfach nicht weiß, wohin mit meinen Gedanken und Gefühlen, möchte ich hier ein Ventil öffnen.

Zur Zeit ist jeder Bereich, den ich nennen kann, mit Schwierigkeiten oder Negativem verknüpft. Ich kann mir einiges nicht erklären, manches hat einen logischen Grund und an anderen Dingen schein ich komplett zu verzweifeln.

Mir fehlt der Fels in der Brandung. Mir fehlt eine Schulter. Ich weiß, ich hätt theoretisch eine. Nur weiß ich manchmal nicht, ob die Schulter auch immer Schulter sein möchte. Auch da bin ich öfters mal unsicher, in letzter Zeit. Ich weiß, er steht hinter mir und unterstützt mich. Das möcht ich nicht zu weit treiben.

Manchmal hab ich das Gefühl, ich kann aus mir selbst nicht raus.

So viele Dinge passen grad nicht. So vieles is schwierig und stellt mich vor Herausforderungen, die in der Summe irgendwie zu viel sind. Ich wär gern in so vielem anders - selbstbewusster, härter, stärker, auch gelassener, spontaner, irgendwie mehr so wie früher?

Ich frag mich, ob ich mich erst wieder selber finden muss? Wobei, verloren hab ich mich ja nicht direkt. Nur massiv verändert. Nicht immer zum Guten, muss ich sagen - wäre ich zufrieden, würde ich mich als 16-jährige jetzt sehen? Ich weiß es nicht. Vieles is verloren gegangen, das ich mir gerne erhalten hätt. Dafür is einiges dazugekommen, Autonomie, ein eigenes Leben, eine eigene klitzekleine "Familie"?

Hoffentlich löst sich einiges alles bald in Wohlgefallen auf. Das neue Jahr wär ja ein guter Zeitpunkt, um sich selbst und sein Umfeld wieder etwas auf Vordermann zu bringen.
17.12.14 23:07


Werbung


Alles Gute kommt vom...



... Semesterende.
Der Fleiß hat mich wohl doch erwischt - vielleicht ist das das logische Resultat aus tatsächlichem Interesse an meinem Studium. Wär natürlich gut.

Trotzdem bin ich unglaublich froh, dass übermorgen Abend alles vorbei ist und ich am Freitag gleich mal richtig vernünftig ausschlafen kann, ohne schlechtes Gewissen.

In den letzten Tagen bzw. Wochen hab ich mich teilweise wie ein Roboter gefühlt. Einerseits völlig fremdgesteuert durch Deadlines, Abgabetermine, Stress durch alle möglichen und unmöglichen Arbeiten, Prüfungen etc., andererseits durch diesen ganzen Stress auch völlig rastlos, ruhelos, entspannungsunfähig. Selbst bei den interessantesten, ablenkenden Freizeitbeschäftigungen konnte ich nicht abschalten.

Dafür ist privat alles in bester Ordnung. Na wenigstens was.
24.6.14 21:09


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]